Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar

Forschungsprojekt Future Life: „Wir lesen die Zukunkft“
Da erscheint in der Technology Review ein Artikel über die Phantastische Bibliothek in Wetzlar, über das dort seit fünf Jahren laufende Forschungsprojekt Future Life und schon ist die Webseite www.phantastik.eu kaum noch erreichbar. Der Grund scheint eine bekannte Form des Heise-Effekts zu sein.

Die Webseite wurde „geheist“
Was war geschehen: Die deutsche Ausgabe der Technology Review erscheint im Heise-Verlag, der hat auf heise online den Artikel kurz vorgestellt und die viele Leser rufen die Webseite der Phantastischen Bibliothek auf. Der plötzlich Anstieg von Anfragen an den Server kann dieser nur noch sehr, sehr langsam oder gar nicht beantworten: die Webseite wurde geheist.
Im englischen Sprachraum spricht man vom Slashdot-Effekt. Das ist natürlich fast immer unbeabsichtigt und ungewollt, aber das kann bei einer nicht zukunftssicheren Webseiten schon mal passieren ;-). Jetzt läuft aber alles wieder reibungslos.

Jetzt aber zum Artikel: Die Phantastische Bibliothek besitzt die wohl größte Sammlung von Science-Fiction-Literatur und ihr Leiter Thomas Le Blanc durchsucht mit seinen Mitarbeitern den Bestand der Bibliothek systematisch nach neuen Ideen für neue Produkte. Über die Projektpartner schweigt sich der Artikel leider aus. Es wird nur das DLR erwähnt.

Das Haus der Phantastische Bibliothek in Wetzlar
Das Haus der Phantastische Bibliothek in Wetzlar. Quelle: Wikipedia/Stefan Flöper.

Es kommt so oder so
Am 28.07 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau ein Interview mit Thomas Le Blanc. Tja, meine Anfrage für ein E-Mail Interview hat er immer noch nicht beantwortet. Die Fragen sind ihm wohl zu banal und mein Blog hat ja nur 60.000 Pageviews im Monat. 😉

Ralf Schoofs' Astro-Illustrationen. DOCMA, Ausgabe 42, Seite 90-91
Artikel “Ralf Schoofs’ Astro-Illustrationen”. Autor: Dr. Hans D. Baumann, DOCMA, Ausgabe 42, 5/2011, Seite 90-91.

 

If the Moon were replaced with some of our planets

Wenn der Mond durch andere Planeten unseres Sonnensystems ersetzt wurde

 

Über den Macher dieser Videos habe ich nicht viel in Erfahrung bringen können. Für seine videolips verwendet er 3ds Max. Leider hat yetipc1 nicht bedacht, das die Planeten das Sonnenlicht auf die Erde reflektieren und sich dadurch auch die Beleuchtung der Szene ändern würde.

Und es gibt noch die Version „In der Nacht“. Hier werden die falschen Lichtverhältnisse noch deutlicher.

 

Space is big, We are tiny: Size comparision of the planets
Der beste videoclip von yetipc1, auch wenn er die Ringe des Uranus vergessen hat 😉

 

Space Art – Juni 2013 – Terraforming

BILD DES MONATS JUNI 2013

Diesen Monat werde ich nicht nur ein Bild, sondern ein Motiv vorstellen! Die Idee, das man andere Planeten terraformieren könnte, hat mich schon immer fasziniert. Was wäre, wenn man dieses hochspekulative und langwierige Verfahren auf unseren Mond anwenden würde?

Terraforming
TERRAFORMING
Mischtechnick auf Spanplatte, 90 cm x 140 cm, 1986.

Terraforming
1986 habe ich die erste Version des Bild mit dem Titel Terraforming gemalt. Es zeigt eine „Mondlandschaft“, bedeckt von einem Meer und einer erdähnlichen, atembaren Atmosphäre. Das alles ist natürlich pure Science-Fiction und genau das gefällt mir so daran!
Das Bild entstand in Mischtechnik auf einer Spanplatte im Format 90 cm x 140 cm. Abbgedruckt wurde es aber erst 2001 in der Zeitschrift „floh“ des Domino Verlages (Ausgabe 16/17, Seite 45).

 

Terraforming 2.0
Terraforming 2.0

Terraforming 2
Diese Version des Terraforming Motives ist in nur knapp 20 Arbeitsstunden im Jahr 2003 entstanden! Die Erde und der Planet Venus (heller Stern) stehen am Himmel.
Acryl auf Hartfaserplatte, 60 cm x 90 cm, 2003.

 

Terraforming
Terraforming des Mondes

Terraforming 3
Natürlich musste ich auch eine digitale Version dieses Motives malen!
Digitale Version, Photoshop CS, Lightwave 8, 10000 x 7500 px, 2006.

 

Ausschnitt aus dem Bild 'Terraforming'
Bildausschnitt ‚Terraforming‘

Ausschnitt aus dem Bild ‚Terraforming 3‘
Die Erde, wie man sie am Himmel des neu gestalteten Mondes sehen würde. Zu erkennen sind Nord- und Südamerika.

 

Und hier mein Videoclip zu ‚Terraforming 3‘. Die Musik wurde von Stephen Parsick freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
(CD „Höllenengel“, Track „Tod und Prinz“).

 

Speedpainting: Kuppelstadt

Speedpainting Dome-City
Speedpainting: Dome City

Speedpainting
Eine dunkle Stadt, verborgen unter einer Kuppel. Sie schwebt in einem hellen Himmel und badet im gefährlichen Licht eines weißen Zwergsterns.
Dieses digitale Skizze habe ich in ca. 40 Minuten erstellt. Es ist eines meiner ersten Versuche in Sachen speedpainting.
Die ganze Szene sieht noch flach aus und wirkt zweidimensional, aber das Motiv hat Potential. Ein einfacher, aber ungewöhnlicher Bildaufbau!
Digital, gimp 2.8, 5315 px mal 3986 px, 2013.